Song of Israel – In HIS Presence

Song of Israel – In HIS Presence

Benefizkonzert – mit Alyosha und Jody Ryabinov –
Sonntag – 1. September 2019 – 18:30 Uhr

Einlass ab 18:00 Uhr

Beginn ab 18:30 Uhr

Eintritt ist frei – Zur Unterstützung des Dienstes von Alyosha und Jody in Israel  bitten wir um eine Spende.

Veranstaltungsort: Ev. Kreuzkirchengemeinde Lüdenscheid, Worthstraße 55, 58511 Lüdenscheid

 

Alyosha Ryabinov, Komponist und Pianist, geboren 1959 in Kiew, stammt aus einer sehr begabten Musikerfamilie. Sein Großvater war Komponist und Geiger, sein Vater ebenfalls Geiger sowie Dirigent beim Radiosymphonieorchester Kiew. Seine Mutter, klassische Gitarristin, lehrte an verschiedenen Universitä̈ten. Er begann im Alter von vierzehn Jahren, Opern und Symphonien zu komponieren und studierte Kompositionslehre bei fü̈hrenden ukrainischen Komponisten.

Nachdem er das Studium am Konservatorium Kiew als B.A. (Bachelor of Arts) fü̈r Konzertpiano abgeschlossen hatte, wollte er gern weiter studieren, um sein Masterexamen (M.A.) abzulegen. Auf Grund der damals bestehenden Ressentiments gegenü̈ber Juden erschien eine Einschreibung am Konservatorium so gut wie unmö̈glich. So beschloss die Familie, einen Ausreiseantrag zu stellen, da sie erkannten, dass einer Karriere fü̈r ihre Kinder aufgrund ihrer jü̈dischen Abstammung enge Grenzen gesetzt wurden.

1979 reisten sie in die USA aus. Alyosha Ryabinov nahm unverzüglich seine Studien an der De Paul Universität auf. Er lernte bei Eloise Niwa, der damaligen Präsidentin der Amerikanischen Musikervereinigung, und legte sein Konzertexamen als Pianist, M.A., ab. 1984 heiratete er Jody. Seit 2010 leben beide in Israel.

Im Zusammenspiel seiner neuen Erfahrungen mit Freiheit und tiefem Glauben an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs wurden neue Kompositionen geboren – klassisch gehalten in der Form, dabei jedoch ü̈berfließend von Klä̈ngen aus russisch-jüdischen Wurzeln. Alyoshas Liebe zu Israel und die Anliegen seines Volkes sind wiederkehrende Themen seiner Musik (Psalm 126). Inspiriert wird er von dem Verlangen, Musik zu GOTTES Lob und Ehre zu komponieren (Psalm 40, 1-4). In seiner dreiteiligen Sonate „Song of Israel“ versucht er, das Glü̈ck und Leid seines Volkes auszudrü̈cken – von der Shoah ü̈ber die Geburt einer neuen Nation bis zum Triumph. Es ist ein dichtes Werk mit Themen, bei dem sehnsuchtsvolle und aufwü̈hlende Klä̈nge nebeneinander erklingen. Folkloristisch geprä̈gt ist der dritte Teil, der vor Freude ü̈berzuschä̈umen scheint. So wirken viele Kompositionen des sympathischen Pianisten: Langsam beginnend erreichen sie mit wilden Sprüngen und rasanten Lä̈ufen bald ihren Hö̈hepunkt. Atempausen gibt es nur wenige.

Auch Ryabinovs „Rapsody in Blue and White“ weist eine Fü̈lle an Variationen ü̈ber ein jü̈disches Volkslied auf. Der Titel entstand mit Bezug auf George Gershwins „Rapsody in Blue“ und die Nationalfarben Israels. Schö̈n sind vor allem die leichten Anschlä̈ge und samtweichen Momente.

Inzwischen ist Alyosha Ryabinov nicht nur als gefragter Konzert-Pianist viel unterwegs, sondern auch als Bibellehrer. In seinen Wortkonzerten verbindet er Musik und Wort um Gott zu ehren und die Botschaft vom Messias Israels weiterzugeben. Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert gibt es Gelegenheit zum Gespräch und Gedanken-Austausch.